Die Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Werdau ist eine der ältesten Bibliotheken Sachsens. Hervorgegangen aus der 1837 gegründeten Schulbibliothek und offiziell gegründet 1868, spiegelt sie die Entwicklung einer bürgerlichen Gesellschaft in der Industriestadt Werdau wieder und ist mit Ihrer 150-jährigen Geschichte ein fester Bestandteil des städtischen Lebens. Schon zur Gründung war der Bildungsgedanke (Volksbildungsbewegung) maßgeblicher Impuls für den geheimen Schul- und Kirchenrat Leberecht Schulze mit Unterstützung durch Leipziger Buchhändler eine Stadtbibliothek aufzubauen. Diesem Bildungsgedanken fühlt sich die Stadtbibliothek auch heute noch verpflichtet und sieht sich als Bildungspartner der Schulen und Kindertagesstätten und als Akteur der kulturellen Bildung im städtischen Leben in Werdau.

Jahresbericht 2018 der Stadtbibliothek

Jahresbericht 2019 der Stadtbibliothek

Literatur zur Geschichte der Stadtbibliothek:

Petermann, Sabine: Seit mehr als 100 Jahren Domizil der Werdauer Leseratten – Die Stadtbibliothek seit 148 Jahren. In: Werdau. Von den Musen geküsst. Kleine Geschichte der Werdauer Kultureinrichtungen. Herausgegeben von Hans-Jürgen Baier im Auftrag der Stadt Werdau. (2016) S. 26 – 38